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Kneippen
Bei einem Wochenende voller Wellness
denkt man zunächst an Fangopackungen, Gesichtsmasken oder Massagen.
Doch auch in dem traditionellen Kneippen steckt eine Ergänzung und
Unterstützung des einschlägigen Beauty-Programms bei einem
Schönheitswochenende.
Das Kneippen geht auf Sebastian Kneipp, einen bayerischen Priester des
19. Jahrhunderts aus Bad Wörishofen zurück. Am Bekanntesten ist innerhalb der Kneipp-Kur
sicherlich das Kneippen in Form von Wasseranwendungen, wie das
Wassertreten oder Güsse mit verschiedensten Körperteilen. Dabei beruht
die Kneipp-Medizin auf einem ganzheitlichen Ansatz, der sich auf fünf
Säulen stützt. Im Einzelnen umfassen diese fünf Säulen die Therapie
mit Wasser, Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und einer gewissen
Lebensordnung.
Innerhalb eines Schönheitswochenendes bietet die Anwendung einer
Kneipp-Kur dem Körper erholsame Erfrischung. Kneipp-Kuren können dazu
beitragen, dass Immunsystem zu stärken und damit Krankheiten
vorzubeugen. Daneben kann das Kneippen als Ergänzung zur ärztlich
verordneten Therapie dabei helfen, vorhandene Erkrankungen zu heilen.
Die Anwendung der Kneippschen Ernährungs- und Heilpflanzentherapie
lässt die Philosophie des Kneipp über die Wirksamkeit bestimmter
Kräuter und Nährstoffe von innen auf den Körper einwirken. Das
Wassertreten und die Güsse sind bei Schönheitswochenenden jedoch die
verbreitetsten Varianten. Das bekannte Wassertreten wirkt von außen
und aktiviert den Kreislauf. Es kann der Migräne oder auch Krampfadern
entgegenwirken. Wassertretanlagen zur Durchführung einer
Kneipp-Anwendung lassen sich oft auf einem Spaziergang in Kurorten
entdecken oder werden direkt in den Kuranlagen angeboten.
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